Entdecken Sie Ostfrieslands Superlative

Von Teetrinkern, schiefen Türmen und anderen Kuriositäten in Ostfriesland

Ostfriesland hat neben Strand, Wind und Meer noch so einiges mehr zu bieten! Hier sind nur einige der Superlative aus dieser überaus reizvollen Region.

Wußten Sie eigentlich, dass der schiefste Turm der Welt gar nicht in Pisa steht, sondern in Suurhusen im Landkreis Aurich? Der Neigewinkel des etwa 650 Jahre alten örtlichen Kirchturms beträgt 5,19 Grad und ist damit um einiges schiefer als der italienische. Im Jahr 2007 verlieh die Redaktion des „Guinnessbuches der Rekorde“ dem Turm von Suurhusen den Weltrekord in der Rubrik „most leaning tower“.
Während der Sommermonate werden zweimal täglich Führungen angeboten. Informationen erhält man auf der Webseite der Kirchengemeinde.

Suurhusen

Der schiefste Turm der Welt

 

Die kleinste Kneipe Deutschlands befindet sich direkt am Vareler Hafen in Dangast. Auf nur 4,5 qm wird es da schon mal kuschelig – maximal 8 Gäste können gleichzeitig ihr Bier genießen. Ursprünglich war das Häuschen einmal eine Waage für Fischmehl und Garnelen, später wurde es dann als Bremsenprüfstand für LKW genutzt. Die kleine Kneipe „Up’n Prüfstand“ ist während der Sommermonate zu besonderen Anlässen an den Wochenenden geöffnet.
Am Hafen 4, 26316 Varel – Telefon: 04451 2161

Kleinste Kneipe Deutschlands

Up’n Prüfstand – Kleinste Kneipe Deutschlands in Varel

 

Der Campener Leuchtturm in der Nähe von Krummhörn ist mit 63,30 m Höhe der höchste Leuchtturm Deutschlands. Er wurde zur gleichen Zeit wie der Eiffelturm in Paris erbaut und ähnelt diesem mit seiner Bauweise auch. Wer die 308 Stufen bis zur unteren Galerie des Turmes hinaufsteigt, wird an klaren Tagen mit einem Blick belohnt, der im Norden bis nach Borkum und westlich über die Krummhörn hinweg bis nach Emden reicht.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise erfährt man bei der Touristik-GmbH Krummhörn-Greetsiel (Tel. 04926 / 9188-0).

Leuchtturm Campem

Leuchtturm Campem

 

Das “Ewige Meer” im Süden des Dornumerlandes in Holtriem ist der größte Hochmoorsee Deutschlands. Der See umfasst eine Wasserfläche von 90 ha und liegt inmitten einer Hochmoorlandschaft, die streng unter Naturschutz gestellt ist. Graugänse, Stock- und Krickenten, Brachvögel, Bekassinen und Trauerseeschwalben haben hier ebenso wie Schlangen und Eidechsen ihren geschützten Lebensraum. Ein knapp 2 km langer, barrierefreier Bohlenwanderweg schlängelt sich durch das Moor und entlang des Sees. An zahlreichen Informationstafeln erfahren große und kleine Naturfreunde Wissenswertes über die Entstehung von Mooren und über die dortige Flora und Fauna.

Hochmoor

Hochmoor

 

Auf der ostfriesischen Insel Spiekeroog ist die letzte Eisenbahn in Betrieb, die in Deutschland noch von Pferden gezogen wird. Die Museumspferdebahn führt vom ehemaligen Bahnhof zum Westend und wieder zurück. Natürlich könnte man die ca. 12-minütige Fahrzeit auch bequem zu Fuß zurück legen, aber eine Fahrt mit solch einem romantischen Verkehrsmittel kann man auch nicht jeden Tag erleben.

Spiekeroog. Museumspferdebahn

Museumspferdebahn Spiekeroog

 

Und zu guter Letzt:  Mit einem Jahresverbrauch von 300 Litern pro Kopf sind die Ostfriesen noch vor den Briten die Weltmeister im Teetrinken. Laut Deutschem Teeverband lag der Durchschnitt beim normalen Bundesbürger im Jahr 2015 dagegen bei nur 28 Liter Schwarz- und Grüntee.
Traditionell wird der Ostfriesentee über den Kandis in die dünnen Porzellantassen gegossen, so dass man den „Kluntje“ knistern hören kann. Gerne sitzt man in einer der vielen Teestuben zusammen und genießt ein Stück Kuchen oder hausgebackene Kekse dazu.
Wer sich für die Geschichte des Tees interessiert, sollte unbedingt das Bünting-Teemuseum in der Altstadt von Leer oder das Ostfriesische Teemuseum im historischen Alten Rathaus der Stadt Norden besuchen.

Buenting-Teemuseum

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken